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Schafwolle vom Wollschaf eignet sich am besten zum Filzen, die Wolle vom Milchschaf oder Fleischschaf haben eine nicht so gute Filzeigenschaft. Im Prinzip ist der Werdegang von der Rohwolle zur Filzwolle heute noch der gleiche wie im Mittelalter, denn eine saubere Wollqualität war auch schon den "alten" Filzern ein Begehr. Um die Schafwolle vom groben Dreck und Stroh zu reinigen wurde diese gewaschen und das nicht unbedingt erst wenn sie geschoren war. Vielmehr wurden die Schafe vor der Schur durch ein fließendes Gewässer getrieben, um groben Schmutz und Parasiten zu entfernen. Nach der Schur wurde die Wolle nach Qualität und Farbe sortiert und noch einmal gewaschen. Das Kardieren war schon sehr früh bekannt, so wurde die Wolle verfeinert und von letzten Verunreinigungen gesäubert. Das Ergebnis war ein sauberes Wollvlies, welches sich zum Filzen gut eignet. Um die Wolle zum Spinnen zu nutzen, musste sie zusätzlich noch gekämmt werden.


Heute gibt es Schafwolle in allen erdenklichen Farben und von vielen verschiedenen Wollschafrassen, eine schöne Auswahl finden Sie in unserem Onlineshop.


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